Verabschiedung
von Pater
Cristino 21.6.09

Pater Cristino
kehrt nach
Paraguay zurück

Nun ist es Zeit,
Abschied zu
nehmen. Fast 5
Jahre sind nun
vorbei, in denen
wir Pater
Cristino
kennenlernen
durften. Im Juli
wird er nun nach
Paraguay
zurückkehren, um
nach seiner
Promotion eine
neue Stelle in
der Hauptstadt
anzutreten.
Durch seine
ruhige,
bescheidene und
den Menschen
zugewandte Art
haben wir ihn
schätzen gelernt
und lieb
gewonnen. Seinen
Erzählungen über
Paraguay, der
Entwurzelung der
einheimischen
Bevölkerung
durch die
Jesuiten und dem
Wiederfinden
Ihrer Wurzeln
haben wir immer
gespannt
zugehört. Seine
menschliche
Wärme hat uns
gut getan und
diese werden wir
in Erinnerung
behalten.

Mit einem
gemeinsamen Foto
in der Kirche,
das in einem
extra für ihn
bereiteten
Bildband über
Niederwalluf
enthalten sein
wird, zeigte die
Gemeinde ihre
Verbundenheit.
Im
anschließenden
Sektumtrunk
wurde intensiv
die Gelegenheit
genutzt, sich
persönlich von
unserem Pater
Cristino zu
verabschieden.
Gemeindefahrt des pastoralen Raums
1.-6.6.09

Die diesjährige
Gemeindefahrt
des Pastoralen
Raums Wallufthal
führte 35
Teilnehmer vom
01. bis 06. Juni
2009 zur Müritz
in der
Mecklenburgischen
Seenplatte.
Pfarrer Ralf
Senft ließ es
sich nicht
nehmen, die
Gruppe am frühen
Morgen an der
letzten
Zusteigestation
in Martinsthal
mit dem
Reisesegen zu
verabschieden.
Das
„Müritz-Hotel“
in Klink, in dem
die Teilnehmer
aus Rauenthal,
Martinsthal und
Walluf wohnten,
liegt in einem
ausgedehnten,
ruhigen Park
direkt am
Müritzsee. Die
Reiseleitung lag
wieder in den
Händen von
Gisela und
Heinrich
Grötecke sowie
Helga Roos –
einem gut
eingespielten
Team.
Das
abwechslungsreiche
Programm, das
sie zusammen
gestellt hatten,
begann mit dem
Besuch von
Neubrandenburg,
dem „Rothenburg
des Nordens“,
und Neustrelitz.
In der
Landeshauptstadt
Schwerin
beeindruckte vor
allem das
Residenzschloss,
das heute den
Landtag
Mecklenburg-
Vorpommerns
beherbergt.
Einer weiteren
Stadtführung zu
den
Sehenswürdigkeiten
der Innenstadt
Rostocks folgte
ein Rundgang
durch den
Seekurort
Warnemünde. Den
Abschluss der
Reise bildete
eine Schifffahrt
auf dem
Müritzsee und
dem Kölpinsee
und ein
nachmittäglicher
Stadtbummel
durch Waren.
Der „Standard“-Busfahrer,
Herr Hohoff,
brachte die
Reiseteilnehmer
nach gemeinsamen
sechs Tagen
wieder
wohlbehalten in
ihre Heimatorte
zurück.
Interessante
Erlebnisse und
neue Eindrücke,
aber auch die
vielen Gespräche
innerhalb der
Gruppe, werden
allen sicher
noch lange Zeit
in guter
Erinnerung
bleiben.
Gemeinsamer Gottesdienst des pastoralen Raums in Martinsthal 11.5.08

Am Pfingstsonntag feiern die vier Gemeinden des Pastoralen Raumes Wallufthal ihren
jährlichen gemeinsamen Gottesdienst. Musikalisch gestaltet durch die Martinsthaler
Schola, beginnt der Festgottesdienst um 10.00 Uhr am Weinprobierstand in Martinsthal.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur weiteren Begegnung am Weinprobierstand, der an diesem
Wochenende von Hirt-Gebhard bewirtschaftet wird. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet der
Gottesdienst in der Pfarrkirche Martinsthal statt. Das anschließende Beisammensein ist auch bei
schlechtem Wetter am Weinprobierstand.
Die Pfarreien laden dazu herzlich ein.
Ökumenischer Gottesdienst in Johanniskirchenruine am 01.05.08
Nach zwei Regenjahren konnte wieder
der ökumenische
Gottesdienst vor
der wundervollen
Kulisse der
Johanneskirchenruine
gefeiert
werden. In
diesem Jahr
hatte die
katholische
Gemeinde die
Aufgabe, für die
Vorbereitungen
zu sorgen. Wie
in einem Treffen
zwischen dem
Kirchenvorstand
und dem
Pfarrgemeinderat
im letzten Jahr
besprochen,
wurde eine
gemeinsame
Vorbereitung
gewünscht.
Unter
tatkräftiger
gemeinsamer
Mithilfe bei der
Aufstellung der
Bänke konnte der
Gottesdienst
beginnen.

Der
Gottesdienst
wurde von
Pfarrer Ralf
Feilen und
Pfarrer Ralph Senft gestaltet.
„Was schaut ihr
jammernd und
klagend in den
Himmel, ihr
Männer und
Frauen aus
Walluf,
konzentriert
euch auf die
Erde und wartet
auf euren
Beistand“,
sprach Pfarrer
Senft in seiner
Predigt. Dies
nahm der vor
zwei Jahren
gegründeten
Taizé-Chor
Walluf ( s.
website www.st-johannes-walluf.de
unter der
Gruppierung
Taizé) in ihrem
Lied „Veni
creator spiritus“
wieder auf. An
der Gestaltung
des
Gottesdienstes
wirkte
zusätzlich das
Bläserquartett
aus Eltville
mit. Auch wenn
es noch recht
kühl war, so war
es wieder ein
gelungener
Gottesdienst mit
einem
gemütlichen
Ausklang im
Gemäuer der
Johanneskirchenruine,
in dem
Spießbraten und
Würstchen
zusammen mit
Sekt, Wein und
anderen
Getränken
gereicht wurden.
Übrigens 1913
fiel Christi
Himmelfahrt das
letzte Mal auf
den Feiertag des
1.Mai und wird
erst wieder im
Jahr 2160 der
Fall sein.
Kommunion
2008:
Oberwalluf
und
Niederwalluf


Dominik und
Maximilian Homm,
Christopher
Keidl, Philipp
Fukazawa, Hannah und
Moritz Bär,
Manuel
Engelmann, Alina Foglietta, Anna
Göhlich,
Lucas Suarez,
Julia
Ritzenhofen,
Till Rheinberger,
Verena Volz und Kai Kemmer,
Nicola Köhler,
Leonie Preis,
Alessio Rizzo,
Anna Beatrice
Rocchi,
Moritz Münch
Luca Sattler und
Eva Maria Weber

Das Feuer neu
entfachen im
pastoralen
Raum
Wir wollten es
wagen, uns
gemeinsam auf
den Weg zu
machen, um das
Feuer unseres
Glaubens neu zu
entfachen.
Wir haben uns
die Zeit
genommen, an
acht aufeinander
folgenden
Mittwochen in
der österlichen
Fastenzeit in
Vorträgen von
dem Reichtum
unseres Glaubens
zu hören,
gemeinsam zu
beten, gemeinsam
zu singen.
Wir tauschten
uns in sehr
persönlichen,
kleinen Gruppen
aus, über unsere
Erfahrungen und
Erlebnisse mit
den täglichen
Bibelmeditationen,
wir teilten
unsere Gedanken
und Gefühle zu
den Bibeltexten
einander mit.
Was haben wir
erfahren?
Anhand der
Emmaus-Geschichte
wurde uns
deutlich, dass
Gott (Jesus)
sich auf die
konkreten
Fragen, Wünsche,
Sehnsüchte und
Enttäuschungen
der Menschen
einlässt und
dass die
Begegnung mit
Ihm verzagte und
enttäuschte
Herzen
verwandeln kann.
Der dreifaltige
Gott ist der
Gott der Liebe,
der jeden
Menschen
uneingeschränkt
bejaht - weil Du
es bist- und uns
Menschen auch
dann nicht
fallen lässt,
wenn wir uns von
Ihm abwenden.
Gott steht
jederzeit und in
jeder Situation
zu uns und lässt
sich auf uns
ein.
Wir dürfen
vertrauen, dass
Jesus in all
unsere
menschliche Not
und Bedrängnis
hineinkommt und
uns darin
beistehen will.
Wir haben
erfahren, dass
Gott die Wunden
der
Vergangenheit
heilen will.
Aber auch in
den glücklichen
Stunden unseres
Lebens können
wir die
Gegenwart Gottes
erspüren.
Im Beten finden
wir mit Gott
Gemeinschaft und
bleiben mit Ihm
in Beziehung.
Wir wurden in
der Zeit des
Glaubenskurses
immer vertrauter
miteinander,
sodass wir beim
Abschlussessen
wie eine große
Familie
zusammensaßen.
Wir sind reich
beschenkt worden
in diesen
intensiven
Fastenwochen,
das Osterfest
hatte einen
ganz besonderen
Glanz und Segen.
Wir haben uns
deshalb
vorgenommen, für
die Gemeinden
des pastoralen
Raumes
Wallufthal noch
in diesem Jahr
etwas Ähnliches
anzubieten.
Gemeinsames
Wochenende
im
Pastoralem
Raum
Wieder einmal
war es soweit.
Ehrenamtliche-
und die
hauptamtlichen
Mitarbeiter
unseres
Pastoralen
Raumes trafen
sich
traditionell zu
einem
geistlichen
Wochenende in
Hofheim/Ts. Im
Vorfeld hatte
sich der
Pastoralausschuss
um die Thematik
gekümmert und in
Ergänzung zum
letzten Jahr
(Judentum)
diesmal das
Verhältnis
zwischen Islam
und Christentum
gewählt.
Eingeladen hatte
unser Pfarrer
und unsere
beiden
hauptamtlichen
Mitarbeiter. Sie
hatten auch den
Referenten
dieses
Wochenendes Dr.
theol. Eckhard
Türk ausgesucht.
Man kann sagen:
Es war ein
Haupttreffer.

Dr. Eckhard Türk
begeisterte uns
in diesen 1 ½
Tagen nicht nur
durch seine
offene Art und
klare,
verständliche
Kommunikation.
Nein, es gab
auch immer mal
wieder
belustigende und
erheiternde
Zwiegespräche
mit Frau Flöck
aus Oberwalluf.
Beide stammen
aus benachbarten
Orten im
Westerwald, und
na ja …
Gearbeitet wurde
natürlich auch:
Der Islam ist
einer der großen
Weltreligionen
mit einer für
viele Menschen
außerordentlichen,
überzeugenden
Kraft. Er gehört
mit dem Judentum
und unserem
Glauben zu den
monotheistischen
Religionen
abrahamitischen
Ursprungs. Alle
drei Religionen
sehen ihre
Wurzeln in der
hebräischen
Bibel, der Thora
oder dem
Pentateuch. In
ihnen wird
Abraham als der
Stammvater
anerkannt. Alle
drei genannten
Religionen
beanspruchen das
Wort Gottes“ für
sich und leiten
daraus ihren
Wahrheitsanspruch
ab.
Gemeinsam mit
uns Christen
verstehen die
Muslime Gott als
den, ohne den
nichts Anderes
existieren kann
und welcher
deshalb der
Eine
und
Unveränderliche
und
Ewige
ist.
Als wir uns am
Sonntag nach
einem
gemeinsamen
Gottesdienst und
dem Mittagessen
verabschiedeten,
hatten viele ein
anderes,
intensiveres
Bild vom Islam.
Nicht nur
deshalb, sondern
auch weil wir in
unseren
Freizeiten die
zwischenmenschlichen
Beziehungen
erneuert und
ausgebaut haben,
war dies ein
gelungenes
Wochenende.
Friedel Okaty
Ökumenischer
Weltgebetstag
der Frauen im
pastoralen
Raum
Gottes Weisheit
schenkt neues
Verstehen
Wie
jedes Jahr am
ersten Freitag
im März feiern
wir in über 170
Ländern den
ökumenischen
Gottesdienst zum
Weltgebetstag
der Frauen.
Dieses Jahr
wurde der
Gottesdienst von
Frauen aus
Guyana
gestaltet. Der
Name Guyana ist
ein indigenes
Wort, das „Land
der vielen
Wasser“
bedeutet. Das
Land liegt an
der Nordküste
Südamerikas; es
grenzt im Westen
an Venezuela, im
Osten an Surinam
und im Norden an
Brasilien und
besteht zu 80%
aus tropischem
Regenwald. Es
ist das einzige
südamerikanische
Land, dessen
Amtssprache
Englisch ist.
Guyana wird oft
als das „Land
der sechs
Völker“
bezeichnet. Die
größte ethnische
Gruppen sind die
Inder,
Nachfahren von
Vertragsarbeitern
aus Indien,
gefolgt von den
Afroamerikanern,
Nachfahren von
ehemaligen
Sklaven aus
Westafrika. Weitere
ethnische
Gruppen sind
Chinesen,
Portugiesen,
Europäer und die
indigenen
Völker. Mit dem
Thema „Gottes
Weisheit schenkt
neues Verstehen“
des diesjährigen
Weltgebetstages
verbinden die
Frauen aus
Guyana viele
Hoffnungen: ein
friedliches
Zusammenleben
der
verschiedenen
Bevölkerungsgruppen
ihres
multiethnischen
Landes,
Befreiung aus
Armut und Gewalt
und wachsende
Zukunftsperspektiven
gerade auch für
junge Menschen
in ihrem Land.
Sie sehen sich –
wie die
biblische
Gestalt des Hiob
– in einer
Situation, in
der die Klage
und das
Gottvertrauen im
wahrsten Sinn
des Wortes
notwendig ist.
So bestärken sie
einander und uns
auch mit der
biblischen
Erzählung des
Besuchs Jesu bei
Martha und
Maria: Wie diese
Frauen sollen
alle Menschen
Hörende und
Handelnde sein.
Wir – die Frauen
des Pastoralen
Raumes
Wallufthal und
der
Heilandsgemeinde
– laden ein zum
Gottesdienst am
7. März 2008
um 18 Uhr in
die katholische
Kirche in
Niederwalluf.
Anschließend
möchten wir bei
einem geselligen
Beisammensein im
Pfarrzentrum
über Land und
Leute
informieren.
Abschied von
Pfarrer Keul
Am Mittwoch, den
12. Dezember
verstarb für uns
alle unerwartet
unser hoch
geschätzter
ehemaliger
Pfarrer Paul
Keul. Als uns
die Nachricht
von seinem so
plötzlichen Tod
erreichte,
konnte es
niemand so
richtig fassen.
Er hätte doch
noch ein paar
Jahre im
wohlverdienten
"Ruhestand"
leben können.
Und nicht
wenigen geht es
immer noch so.
Der Tod von
Pfarrer Keul hat
in unseren
Gemeinden und
darüber hinaus
große Bestürzung
und Trauer
ausgelöst.
Pfarrer Keul war
– wie es der
kommissarische
Bezirksdekan
Pfarrer Daniel
in seinem
Trauerwort so
treffend
beschrieben hat
- ein besonderer
Mensch und in
seiner
Menschlichkeit
ein besonderer
Priester. Ihm
ging es darum,
Beziehungen
herzustellen –
zwischen Mensch
und Mensch,
zwischen Mensch
und Gott, und
sich dafür
einzusetzen,
dass diese
Beziehungen sich
entfalten
konnten. Wer ihn
kennengelernt
hat, hat ihn als
sehr
einfühlsamen
Mitmenschen
erlebt, der
jedem mit großer
Liebenswürdigkeit
stets mit Rat
und Tat zur
Seite gestanden
hat. Dafür sind
wir ihm bleibend
dankbar. In
einer bewegenden
Trauerfeier
haben wir dann
am Mittwoch vor
Weihnachten von
Pfarrer Keul
Abschied
genommen.
Menschen von nah
und fern kamen
zur Feier des
Requiems nach
Niederwalluf,
darunter viele
Priester,
Diakone und
pastorale
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
Selten war die
Kirche so voll
wie an diesem
Tag. Nach dem
Requiem zog die
Trauerprozession
mit dem Sarg von
Pfarrer Keul
durch die
Rheinallee, die
Werftstraße und
die Schöne
Aussicht entlang
zum Friedhof, wo
Pfarrer Keul im
Grab von Pfarrer
Josef Hippacher,
der 1949
verstorben ist,
seine letzte
Ruhe fand.
Allen, die mit
dazu beigetragen
haben, dass die
Trauerfeierlichkeiten
so würdevoll
stattfinden
konnten, sagen
wir auch im
Namen der
Angehörigen von
Pfarrer Keul
herzlich Dank!
Ein besonderer
Dank gilt den
Scholae von
Niederwalluf,
Oberwalluf und
Martinsthal und
den beiden
Organisten
Barbara Grötecke
und Andreas
Haarmann; dem
Busunternehmen
Schmidt aus
Hattenheim, das
uns
unentgeltlich
einen Linienbus
zur Verfügung
gestellt hat für
alle die, die
nicht mit der
beeindruckenden
Prozession zum
Friedhof gehen
konnten; der
Gemeinde Walluf,
ihrem
Ordnungsamt und
der Feuerwehr,
die uns alle
mögliche
logistische
Hilfe gewährt
hat, damit die
Trauerprozession
sicher zum
Friedhof
gelangen konnte
und die gesamte
Feier in einer
so würdevollen
Weise geschehen
konnte; dem Team
der Helferinnen
und Helfer aus
unseren vier
Pfarrgemeinden,
die den sich
anschließenden
Kaffee auf allen
drei Ebenen des
Pfarrzentrums in
bewährter Weise
organisiert und
durchgeführt
haben. Allen,
die in diesen
Tagen mit Rat
und Tat zur
Seite gestanden
haben, sei hier
noch einmal
ausdrücklich
gedankt! Über
seinen Tod
hinaus verbindet
uns nun mit Paul
Keul die
Erinnerung an
die gemeinsam
erlebte Zeit.
Und uns
verbindet unser
gemeinsamer
Glaube an den
auferstandenen
Herrn. Die
Verbindung mit
Christus und die
Verbindung mit
uns ist in der
Taufe Grund
gelegt und
bleibt über den
Tod hinaus. Die
Verbundenheit in
Christus bleibt,
wo Menschen im
Glauben
aneinander
denken und
miteinander in
Beziehung
treten. Und eine
Form dieser
Beziehung
zwischen
Lebenden und
Toten ist das
Gebet. Wir
können für
einander beten:
wir für unsere
Verstorbenen und
unsere
Verstorbenen für
uns. Und der
Ort, wo dies für
uns immer wieder
erfahrbar wird,
ist die Feier
der Eucharistie.
Im Geheimnis der
Eucharistie sind
immer alle
beieinander: die
Kirche auf der
Erde und die
Kirche im
Himmel, wo
unsere lieben
Verstorbenen in
Gott ihre
endgültige
Heimat gefunden
haben. Bleiben
wir so weiter
mit Paul Keul
verbunden.
Pastoralausschuss
- ein
Rückblick
In den letzen
vier Jahren hat
sich das Gewicht
des
Pastoralausschusses
(PA) grundlegend
geändert.
Zunächst war er
als reine
Arbeitsgemeinschaft
konzipiert, die
gemeinsam mit
dem Pastoralteam
die Kooperation
der einzelnen
Pfarrgemeinden
regeln sollte.
In unserem
Pastoralen Raum
war die
Zusammenarbeit
schon immer sehr
gut und ging
über den
vorgesehenen
Rahmen weit
hinaus. Dies
zeigte sich auch
an den Aufgaben,
die wir in den
letzten vier
Jahren zu
bewältigen
hatten.
Im PA wurde die
Idee geboren,
wenigstens
einmal im Jahr
einen
gemeinsamen
Gottesdienst
aller vier
Pfarrgemeinden
zu gestalten.
Da Pfarrer Keul
in den Ruhestand
ging, musste der
PA die
Stellenausschreibung
beraten und dann
in einem
Designationsgespräch
seine Zustimmung
zur Besetzung
der Stelle mit
Pfarrer Senft
geben.
Bei der
offiziellen
Einführung von
Pfarrer Senft
richtete der PA
mit
Unterstützung
aus allen vier
Pfarreien den
anschließenden
Empfang aus.
Eine große
Herausforderung
war im Jahr 2005
der
Weltjugendtag.
Der PA setzte
sich dafür ein,
dass die Tage
der Begegnung
nicht getrennt
in den einzelnen
Pfarreien
stattfanden,
sondern zusammen
von allen
gestaltet
wurden, um so
die
Zusammenarbeit
zu stärken.
Durch die
engagierte
Mitarbeit vieler
Gemeindemitglieder
waren die Tage
der Begegnung
für unseren
Pastoralen Raum
eine große
Bereicherung.
Leider ging
Pastoralreferent
Boßmeyer fort
und seine Stelle
war für zwei
Jahre vakant. In
vielen Briefen
und persönlichen
Gesprächen mit
dem
Bischöflichen
Ordinariat
setzte sich der
PA für die
Wiederbesetzung
der Stelle ein,
damit die
Seelsorge in
unserem PR
adäquat aufrecht
erhalten werden
kann. Seit
diesem Sommer
hat die
Gemeindereferentin
Frau Elisabeth
Schulz diese
Aufgabe
übernommen.
Das Jahr 2006
stand ganz unter
dem Thema
„Sparen und
Erneuern“. Der
PA musste die
Vorschläge der
Arbeitsgemeinschaft
der
Verwaltungsräte
beraten. Dies
kostete sehr
viel Zeit, so
dass vor allem
die Arbeit am
Pastoralkonzept
sehr darunter
litt.
Letztes Jahr
trat das neue
Seelsorgestatut
in Kraft, das
synodale
Aufgaben, die
die
Zusammenarbeit
der
Pfarrgemeinden
erfordern, dem
Pastoralausschuss
übertrug.
Im letzten Jahr
wurde weiter am
Pastoralkonzept
gearbeitet, die
Charakteristika
der einzelnen
Gemeinden
dargestellt und
ein biblisches
Leitbild
erarbeitet (Emmaus-Geschichte:
Gemeinde durch
Begegnung). Es
wird Aufgabe des
neuen PA sein,
das Konzept
fertig zu
stellen, das die
Richtlinien der
Pastoral in den
nächsten Jahren
festlegen wird.
Die gute
Zusammenarbeit
der Gemeinden
fand ihren
Ausdruck darin,
dass unser PR
seinen Namen
änderte, nämlich
in Pastoralen
Raum Wallufthal.
Dieser Name
nimmt die Idee
auf, dass alle
Gemeinden mehr
oder weniger
nahe an der
Walluf liegen
und der
Namensteil „thal“
Martinsthal und
Rauenthal
repräsentiert.
Die Jugendlichen
aus unseren
Gemeinden
arbeiten seit
mehreren Jahren
erfolgreich
zusammen.
Deshalb ist der
Jugendausschuss
auch offiziell
ein Ausschuss
des PA.
In den letzten
Sitzungen wurde
noch
beschlossen,
eine gemeinsame
Homepage des PR
und der vier
Pfarrgemeinden
zu installieren.
Ein gemeinsamer
Pfarrbrief ist
ebenfalls
angedacht, da
viele
Veranstaltungen
schon über die
Pfarreigrenzen
hinaus
stattfinden bzw.
für alle
Gemeinden
interessant
sind.
In den nächsten
Jahren werden
vielfältige
Aufgaben auf den
Pastoralausschuss
zukommen, denn
die
Zusammenarbeit
wird immer
wichtiger
werden.
Margit Wehner
Firmvorbereitung
im
pastoralen
Raum 2007
Ich – Du und der
Rest der Welt
Firmung 2007
Zum diesjährigen
Glaubenskurs zur
Vorbereitung auf
den Empfang des
Sakramentes der
Firmung haben
sich in unserem
Pastoralen Raum
Walluf mehr als
50 interessierte
Jugendliche
angemeldet.
Der Kurs findet
an vier
Samstagen statt.
Hier wird den
Jugendlichen die
Möglichkeit
gegeben, im
Austausch
untereinander
ihren eigenen
Glauben zur
Sprache zu
bringen um ihn
bewusster zu
erleben.
Neben diesen
Treffen sind
selbstverständlich
Gespräche in
kleineren
Kreisen nach
Wunsch möglich.
Ein weiterer
Abend wird ihnen
unsere„Kirchenräume“
näher bringen.

Gleich zu Beginn
des ersten Tages
nutzen die
TeilnehmerInnen
die Möglichkeit,
Wünsche und
Vorstellungen zu
äußern. Auf die
Frage hin: „Was
erwartest Du von
Deiner Gemeinde“
formulierten
einige den
Wunsch nach mehr
Integration,
Akzeptanz und
Toleranz. Auch
ein fairer
Umgang
untereinander
gehört zu den
festen
Vorstellungen
der
Jugendlichen.
Sicherlich
sollte die
Vorbereitung
auch Spaß
machen.

In Kleingruppen
befassten sie
sich mit eigenen
Lebensvorstellungen
und den
Lebensstilen
anderer
Generationen.
Zum gemeinsamen
Mittagessen
wurden die
Firmlinge zu
Pasta eingeladen.

In fröhlicher
Runde aber auch
ernsthaft im
Austausch war
ein erstes
Näherkommen gut
möglich.

Weitere Termine
und Highlights
sind das
wöchentliche
Treffen samstags
um 17.00 Uhr
„Firm & Fit“ in
Walluf, am
Parkplatz -
Rheinstraße und
das nächste
gemeinsame
Treffen am 22.
September, dass
nach Einladung
des
Jugendausschusses
mit einem
Grillabend enden
wird.
Eine spannende
Zeit steht vor
uns, und wir
freuen uns
gemeinsam mit
den Jugendlichen
diesen Weg zu
gehen.
Für das Firmteam
Elisabeth
Schulz,
Gemeindereferentin
Die Arbeit des
Bezirkssynodalrates
- ein
Rückblick
Die Amtszeit des
X.
Bezirkssynodalrats
(BSR) Rheingau
geht zu Ende. Es
ist also an der
Zeit, Rückschau
auf die die
Pastoralen Räume
(PR) und
Pfarreien
übergreifende
Arbeit zu
halten.
Im
Pastoralkonzept
für den Rheingau
wurden mehrere
Schwerpunkte
gesetzt:
· Altenheim-
und
Krankenhausseelsorge:
Die
Besuchsdienste
in den Pfarreien
sollen vernetzt
werden.
· Schulnahe
Jugendarbeit:
Die wichtigen
Einrichtungen
sind das
Schülercafé in
Geisenheim und
die Jugendkirche
Kana in
Wiesbaden, die
auch zur
Unterstützung
der Jugendarbeit
in den Pfarreien
gedacht sind.
· Tourismusseelsorge:
Die schönen
Rheingauer
Kirchen sollen
als
·
spirituelle Orte
wahrgenommen
werden.
· Missionarisch
Kirche sein: In
vielen Gemeinden
gibt es kaum
Glaubensgespräche
oder
theologische
Bildungsarbeit.
Zudem gibt es
Leute, die sich
von dem Angebot
der Pfarrei
nicht angezogen
fühlen, der
Kirche aber
nicht
grundsätzlich
ablehnend
gegenüber
stehen. Deshalb
sind
pfarreiübergreifende
Maßnahmen nötig.
Während die
mitgehende
Krankenhausseelsorge
und die
Jugendkirche
Kana in
Wiesbaden
realisiert
wurden, musste
sich der BSR
eingestehen,
dass gerade der
letzte Punkt
nicht
verwirklicht
werden konnte.
Den Pfarreien
wurde ein Papier
mit Fragen
vorgelegt, die
das Gespräch der
PGRs anregen
sollten. Ziel
war es, dass der
BSR
Rückmeldungen
aus den
einzelnen
Pfarreien
erhält, welche
Erfahrungen und
welche
Bedürfnisse in
den Gemeinden
nach
Glaubensinformation
und
Glaubensvertiefung
bestehen. Doch
leider war der
Rücklauf sehr
schlecht, was
sicherlich daran
lag, dass die
Pastoralausschüsse
und die
Pfarrgemeinderäte
durch die
Beratungen
bezüglich
„Sparen und
Erneuern“ mehr
als Jahr
beschäftigt
waren. Im Rahmen
von „Sparen und
Erneuern“ beriet
der BSR auch
über die
Zusammenlegung
der Pastoralen
Räume Rüdesheim
und Lorch zu
einem Raum, mit
dem Ergebnis,
dass der Bezirk
Rheingau nur
mehr aus 5 PR
besteht.
Mit der
Schließung des
Bezirksamtes
wurde der BSR
„heimatlos“, so
dass die
Sitzungen
seither an
verschiedenen
Orten
stattfinden. Aus
meiner Sicht ist
das auch ein
Vorteil, da man
die Rheingauer
Klöster und
Bildungshäuser
und ihre Arbeit
kennenlernt.
Durch
„Sparen und
Erneuern“ wurde
in den Gemeinden
vermehrt Fragen
diskutiert wie
„Für wen sind
wir da?“ oder
„Was ist das
Wesentliche
unserer
Gemeinde?“ Ein
wichtiger Dienst
in der Gemeinde
ist die Caritas.
Seit 2005 stehen
Frau Fischer und
Frau Engels zur
Unterstützung
der karitativen
Tätigkeit vor
Ort, für
Informationen
über Angebote
des
Caritasverbandes
und für die
Begleitung
Ehrenamtlicher
im Bereich
Caritas zur
Verfügung. In
dieser Hinsicht
sind wir
besonders stolz
auf ein vom BSR
angeschobenes
Projekt.
Angesichts der
vielen
Bedürftigen im
Rheingau
initiierte der
BSR die
Rheingauer-Caritas-Tische,
die in den
nächsten Monaten
mit ihrer Arbeit
beginnen werden.
Im Jahr 2008
stehen im
Rheingau
folgende
Jubiläen an: der
200. Geburtstag
von Bischof
Blum, sowie der
150. Geburtstag
von Lorenz
Werthmann. Sie
werden auch der
Schwerpunkt der
Kreuzwoche sein,
die im nächsten
Jahr in
Kooperation mit
den Pastoralen
Räumen des
Rheingaus in
Geisenheim
stattfinden
wird.
Margit Wehner
Pfarrer zapft
30.6. und
1.7.2007

„Der Pfarrer
zapft“
Eine
Straußwirtschaft
beim Pfarrer im
Pfarrhof? Ob das
klappt? Der
Termin sei wegen
zu vieler
anderer
Veranstaltungen
nicht ideal, es
gebe nicht
genügend Helfer
und ob überhaupt
Gäste kämen,
wäre auch nicht
sicher. Pfarrer
Senft ließ sich
aber nicht
verunsichern und
vertraute seiner
Gemeinde. Zu
Recht!

Ob
Familienkreis,
Pfarrgemeinderat,
Senioren,
Messdiener –
keine
Gruppierung
fehlte. Darüber
hinaus sprang
manch einer
spontan in der
Küche oder bei
der Bedienung
ein. Sowohl am
Samstag wie auch
am Sonntag war
der Pfarrhof
immer gut
gefüllt. Die
Gäste waren eine
gute Mischung:
in erster Linie
Niederwallufer,
aber auch viele
aus den anderen
Gemeinden des
pastoralen
Raumes. Eine
Bereicherung
waren die
zahlreichen
spontanen Gäste,
die sich durch
das große Schild
und das
geöffnete Tor
eingeladen
fühlten. Auch
das Wetter
spielte mit –
nicht zu heiß,
nicht zu kalt
und das
Wichtigste: es
blieb trocken.
Ideale
Voraussetzungen
für einen guten
Appetit und
großen Durst.
Sowohl die Küche
wie auch der
Keller waren am
Sonntagabend
weitgehend
geleert. Und
entsprechend
konnte der
Pfarrer mit
seinen Einnahmen
sehr zufrieden
sein. Und wenn
der Pfarrer
abends nicht ein
Machtwort
gesprochen hätte
und mit
Rücksicht auf
die
Nachbarschaft
das Tor
geschlossen
hätte - wer
weiß, wie lange
noch gezecht
worden wäre.
Solch ein Fest
kann nur
gelingen, wenn
viele helfen.
Der unermüdliche
und freundliche
Einsatz der
Kinder und
Jugendlichen
wurde von vielen
Gästen besonders
gelobt (und
häufig durch ein
großzügiges
Trinkgeld
honoriert).
Auf jeden Fall
sollte auch im
nächsten Jahr
wieder das Tor
geöffnet werden.

„Der Pfarrer
dankt“
Ich möchte mich
ganz herzlich
bei allen
bedanken, die
bei der
Straußwirtschaft
im Pfarrhof
mitgeholfen und
sie unterstützt
haben: Bei dem
Team, das die
leckeren kalten
Speisen
zubereitet hat,
bei denen, die
Weine auf Kork
getestet und
fachmännisch
ausgeschenkt
haben und bei
den vielen
Helferinnen und
Helfern im
Service, die zu
einem großen
Teil aus den
Reihen unserer
Messdiener
stammten und die
sehr
professionell
und zur Freude
vieler Dienst
taten. Ein
weiteres
Dankeschön geht
an die Winzer,
die uns den Wein
gespendet oder
günstiger
überlassen
haben, an die
Metzgerei
Gottron und die
Bäckerei
Kifferle, die
uns auch am
Sonntag den
Nachschub
sicherten, und
an die Firma
Garreis in
Marienthal, die
die Plakate und
das Transparent
gemacht und uns
kostenlos
überlassen hat.
Ein besonderer
Dank aber geht
an die Eheleute
Monika und Willi
Waas, die mich
in der Planung
und Durchführung
tatkräftig
unterstützt
haben. Mir hat
die
Zusammenarbeit
mit allen sehr
viel Spaß
gemacht, und ich
würde mich
freuen, wenn wir
auch im nächsten
Jahr ein „Der
Pfarrer zapft“
auf die Beine
stellen.
Mittlerweile
steht auch der
finanzielle
Erlös fest. Wir
konnten rund
2.500 Euro auf
unser
Solidaritätskonto
buchen, das für
Aktionen im
Pastoralen Raum
bestimmt ist.
Dafür danke ich
auch allen, die
unsere
Straußwirtschaft
besucht und so
zu diesem Erfolg
beigetragen
haben.
Ralph Senft
Ökumenisches
Gebet mit
Gesängen aus
Taizé 17.6.07
in Martinsthal
%20k.jpg)
Die Gesänge aus
Taizé, in denen
das Lob Gottes,
die Freude an
seiner Gegenwart
und das
Herbeisehnen des
Heiligen Geistes
ausgedrückt
werden, machten
aus der
Kulturkirche
(alte Kirche) in
Martinsthal
einen
spirituellen Ort
der Anbetung.
Ein Kreuz, gelb/
orangefarbene
Stoffe und viele
brennende Kerzen
erinnerten an
die Gegenwart
Gottes.
Frohmachende und
ermutigende
Aussagen wie:
“Nichts
beunruhige dich
- Gott allein
genügt” und
feste
Glaubensaussagen:
”Gott aller
Liebe – Quelle
des Lebens” und
“… ich vertraue
dir, bei dir ist
Freude in Fülle”
konnten uns
nachhaltig
erreichen. Der
Wunsch, dass
“Gott uns den
Weg zum Leben”
zeigen möge,
sowie “… die
Tore unseres
Herzens öffnet
für sein Reich”
- auch jetzt
schon in diesem
Leben – kommt
bei den Gesängen
von ganzem
Herzen. Außer
zum Beten sind
wir auch immer
zu christlich
motiviertem
Handeln
aufgefordert.
Wir haben uns
über die rege
Teilnahme
gefreut und
werden Ende des
Jahres zum
nächsten
meditativen,
mehrstimmigen
Singen einladen.
Unser
ökumenischer
Chor trifft sich
nach der
Sommerpause ab
21.8. 07 wieder
jeweils
dienstags um
19.30 Uhr im
katholischen
Pfarrzentrum.
Sie sind
herzlich
willkommen!
Nachfragen an:
Ursula Beul,
Tel.: 06123/ 97
27 55 oder
Melanie Wolf:
melanie.wolf@yahoo.de
Gemeinsame
Fronleichnam-Wallfahrt
und
gemeinsames
Pfarrfest
Oberwalluf und
Niederwalluf
7.6.07
Gemeinsam Leben
– Gemeinsam
Feiern –
Gemeinsam Kirche
Sein
Fronleichnam
begann sehr
feierlich mit
einer Messe auf
dem malerischen
Gelände neben
der Mühle der
schönen Künste,
die Pfarrer R.
Senft und Prof.
B. Weiß mit
Inhalt und
Würde, die
Messdiener mit
Respekt und die
Gläubigen mit
KIRCHE
gestalteten.
Die Pfarrei St.
Martin,
Oberwalluf hat
seit ca. 2
Dekaden keine
Prozession mehr
begangen ... und
es war ein
Genuss. Das (St.-)Martinshorn
der Feuerwehr
betonte, was der
Anblick der
Prozessionsmenge
offenbar machte
... es war etwas
Besonderes
im Gange!
Der Leib Christi
wurde wieder
offen und sehr
feierlich durch
unsere Straßen
getragen,
begleitet von
Gläubigen aus
Nieder- und
Oberwalluf (,
Dänemark,
Indien...). Jung
und Alt, Gesunde
und
Gebrechliche,
wir alle sind
gekommen. Was
uns voneinander
trennt, die
Pfarrgemeindegrenze
und teilweise
die Historie,
haben wir
verbunden mit
dem, was uns
eint, Jesus
Christus. IHN
haben wir
symbolisch und
buchstäblich in
unserer Mitte
getragen ...
respektive
Pfarrer Senft
und Prof. Weiß.
An der
Zwischenstation
angekommen, den
ein sehr
schöner
Blumenteppich
zierte, gaben
uns die
Kindergartenkinder
Hoffnung und
Kraft. Hoffnung,
weil Kirche lebt
und wachsen
kann, wenn wir
als Christen
unsere Pflicht
an diesen
Kindern
erfüllen, indem
wir ihren
Glauben nähren.
Kraft, die
Schulstraße zu
überwinden und
Jesus in sein
Haus in
Oberwalluf zu
bringen.
Es gab im
Vorfeld des
gemeinsamen
Pfarrfestes
viele Bedenken,
Kritik und
Zweifel.
Aber viel
wichtiger: Es
gab ein
Miteinander!
Der Heilige
Geist kam wohl
über Pfr. Senft,
als er den
Pfarrgemeinderäten
Niederwalluf und
Oberwalluf die
Idee einer
gemeinsamen
Ausrichtung des
Fronleichnams-
und Pfarrfestes
in die Runde
warf. Der
Heilige Geist
initiierte wohl
auch die
Begeisterung,
die die Stimmen
der Kritiker
schnell
verstummen
ließen. Zu guter
letzt schenkte
uns wohl der
Heilige Geist
auch dieses
herrliche
Wetter.
Um allen
explizit zu
danken, die
diesen Tag so
feierlich und
tatkräftig
gestaltet und
unterstützt
haben, benötigt
man eine ganze
DIN A4 Seite
...ich weiß es,
denn ich habe es
ausprobiert.
Daher gilt der
Dank allen, die
schlicht und
einfach 'JA'
gesagt haben und
uns allen dieses
Fest in dieser
Form ermöglicht
haben. Vielen
Dank.
Vincenz
Fernandez
Gedanken zum
Gottesdienst
im Pastoralen
Raum 27.5.07
Gedanken zum
Gottesdienst im
Pastoralen Raum
Wir feierten zum
5. Male unseren
Gottesdienst im
Pastoralen Raum.
Eigentlich
sollte sich der
Kreis schließen,
wo damals, im
Jahre 2003,
unser erster
gemeinsame
Gottesdienst
stattfand, auf
der Bubenhäuser
Höhe in
Rauenthal.
Es ist, aus
meiner Sicht,
bis dato leider
nur eine Ellipse
geworden, auch,
aber nicht nur,
weil das Wetter
nicht
mitspielte. Die
vereinbarten
Helfer waren da,
bauten auf,
trafen die
entsprechenden
Vorbereitungen
für den
Gottesdienst auf
der Bubenhäuser
Höhe. Wir hatten
uns dann
unentschieden,
bauten ab und
bereiteten in
Kirche und
Pfarrheim alles
vor.
Der gemeinsame
Gottesdienst und
das
Beisammensein
danach hat im
Allgemeinen
wieder ein
positives Echo
erzeugt. Wir,
die 4
Pfarrgemeinden,
kommen uns immer
näher. Obwohl es
hier und da noch
ab und zu hakt.
Jede
Pfarrgemeinde
hat schließlich
eine alte,
jahrhundertlange,
eigenständige
Tradition. Ich
meine diese
sollte auch in
gewissem Rahmen
gepflegt und
beibehalten
werden.
Warum erwähnte
ich die Ellipse?
Sie ist zwar
auch in sich
geschlossen,
aber halt nicht
kreisrund. Sie
ist leicht mit
unserem
Pastoralen Raum
zu vergleichen.
Es befinden sich
zwar alle auf
einer
Umlaufbahn, aber
die einen oder
anderen sind
näher oder
weiter am
Zentrum.. Lassen
Sie uns alle
daran arbeiten,
im Gleichklang
miteinander
auszukommen und
uns zu ergänzen.
In diesem Sinne
wünsche ich uns
allen den
entsprechenden
Weitblick mit
Gottes
Unterstützung
und Segen.
Friedel Okaty,
PGR-Vorsitzender,
St.Antonius Erem.,
Rauenthal
Geistliche
Fastenwoche
2007
Thema: Die
Heilungswunder
Jesu
Zum 11. Mal
fanden sich
wieder Menschen
aus unserem
pastoralen Raum
zusammen, die
für eine Woche
auf das Essen
verzichteten,
sich nur von
Tee, Wasser und
Gemüsebrühe
ernährten und
sich intensiv
mit einem
christlichen
Thema
auseinander
setzten.
Zu Beginn der
allabendlichen
Treffen tat es
gut, sein
körperliches
Befinden
mitteilen zu
können und sich
nicht allein zu
fühlen mit
verführerischen
Versuchungen wie
duftenden
Essensgerüchen
oder
Essgelüsten.
Im Mittelpunkt
der Treffen
stand aber die
Auseinandersetzung
mit ausgewählten
Heilungswundern
Jesu. Ob nun die
Heilung eines
Taubstummen, die
Heilung einer
Frau am Sabbat
oder die
Speisung der
Fünftausend � in
jedem Wunder
lässt sich die
Liebe Gottes zu
den Menschen
erkennen. Thomas
Weinert schaffte
es erneut
hervorragend,
allen den Zugang
zu den
Schrifttexten zu
ermöglichen und
die Bedeutung
für jeden
persönlich und
die heutige Zeit
zu erklären. Es
ist in jedem
Jahr wieder eine
schöne
Erfahrung, wie
die Sinne durch
das Fasten
geschärft werden
und geistliche
Texte zu
wichtiger
Nahrung werden
können. Dennoch
wurde der
Sonntag mit dem
gemeinsamen
ersten leichten
Essen (Fastenbrechen)
herbeigesehnt,
selten haben
Pellkartoffeln
mit Quark so
lecker
geschmeckt.
R. Stratmann -
Albert
Ökumenischer
Weltgebetstag
der Frauen im
pastoralen
Raum
Der
diesjährige
Weltgebetstag
zeigte wieder in
eindrucksvoller
Weise, dass die
Ökumene an der
Basis manchmal
weiter ist als
an der Spitze
der Kirchen.
70-80
Christinnen und
Christen der
Evangelischen
Heilandsgemeinde
und des
Pastoralen
Raumes Walluf
waren der
Einladung zum
diesjährigen
Weltgebetstag in
die
Oberwallufer
Kirche gefolgt.

Der Altar war
festlich
geschmückt mit
Orchideen und
Maiskolben, den
Blumen und
Früchten des
Landes Paraguay.
Das Motto des
Gottesdienstes
„Unter Gottes
Zelt vereint“
wurde durch ein
kleines
Stoffzelt aus
blauen Tüchern
symbolisiert und
auch in einem
Liedtext Paul
Gerhardts
zitiert.
Temperamentvolle
lateinamerikanische
Musik stimmte in
die Liturgie
ein.
Frau Irma
Rheinberger
begrüßte als
Oberwallufer
Gastgeberin die
Besucher,
darunter Pfarrer
Bohnert, der aus
Paraguay stammt.
Die Frauen des
ökumenischen
Vorbereitungsteams
trugen die
Gebetstexte vor.
Meditative
Harfenmusik aus
dem
lateinamerikanischen
Land verband die
einzelnen
Abschnitte der
Liturgie. Die
Gemeinde betete
gemeinsam des
Vaterunser und
sang Lieder aus
Paraguay und
traditionelle
Choräle, die
Marianne
Perplies an der
Orgel
begleitete.
Nach dem
Gottesdienst
versammelten
sich die Gäste
im Pfarrheim zum
geselligen
Beisammensein
mit Matetee und
kleinen
landestypischen
Erfrischungen.

Eine Diaschau,
von Frau Margit
Wehner
vorbereitet und
von Pfarrer
Bohnert sehr
lebendig mit
persönlichen
Schilderungen
ergänzt, brachte
uns Land und
Leute von
Paraguay näher.


An einem
kleinen
Verkaufsstand
des Wallufer
Weltladens
konnte man Waren
aus Paraguay
erwerben.
Der
Weltgebetstag
ermöglichte es
uns, die
Verbundenheit
mit den Christen
auf der ganzen
Welt und mit den
einzelnen
Konfessionen zu
erleben.
U. Müller-Mack
Religiöses
Wochenende im
Pastoralen
Raum

„Wer Jesus
Christus
begegnet,
begegnet dem
Judentum.“ So
beginnt die
Erklärung der
deutschen
Bischöfe über
das Verhältnis
der Kirche zum
Judentum.
Jesus von
Nazaret war
selbstverständlich
Jude und wuchs
in der
Mentalität des
Judentums auf.
Auch die Apostel
und die meisten
Christen des
ersten
Jahrhunderts
waren Juden oder
standen dem
Judentum nahe.
Deshalb ist es
auch für uns
heutige Christen
wichtig, die
grundlegenden
Komponenten der
religiösen
Traditionen des
Judentums zu
kennen, wenn wir
die Lehre Jesu
und die Anfänge
der Kirche
verstehen
möchten. Unser
diesjähriges
religiöses
Wochenende stand
unter dem Thema
„Die jüdischen
Wurzeln des
Christentums.
Als Referenten
konnten wir den
Paulus- und
Judentumspezialisten
Dr. Leo
Kauffeldt
gewinnen, der
uns sehr
kenntnisreich
und sachkundig
in das jüdische
Denken und in
die damalige und
heutige jüdische
Lebenswelt
einführte. Dabei
wurde auch mit
manchen
Vorurteilen und
Missverständnissen
aufgeräumt. Wenn
man z. B. an das
Gleichnis vom
barmherzigen
Samariter denkt,
wird kaum eine
Gelegenheit
ausgelassen, auf
die asozialen
Priester und
Leviten zu
schimpfen, dabei
kamen beide vom
Tempeldienst und
hätten sich
verunreinigt,
wenn sie mit
Blut in
Berührung
gekommen wären.
Außerdem geschah
der Überfall an
der „viel
befahrenen“
Hauptstraße
Jerusalem-Jericho,
so dass auf
jeden Fall
genügend Leute
vorbeikommen
mussten, um
Hilfe zu
leisten. Zur
Hilfeleistung
war nämlich
jeder Jude
verpflichtet.
Das jüdische
Denken hat eine
lange
Entwicklung
hinter sich,
bevor es
endgültig in den
alttestamentlichen
Schriften und im
Talmud
schriftlich
fixiert wurde.
Aus dem alten
Stammesgott
JAHWE, dem Gott
der Väter, der
das Volk aus
Ägypten geführt
und mit ihm den
Bund erneuert
hat, wurde im
Exil in Babylon
(im 6. Jh. v.
Chr.) der
universale Gott
und Herr der
Welt. Die
Schlüsselstelle
für das jüdische
Gottesverständnis
ist die
Gottesbegegnung
des Mose im
brennenden
Dornbusch
(Exodus 3,13ff).
Gott gibt sich
zwar als der
Gott der Väter
zu erkennen,
aber nennt
keinen Namen,
sondern sagt von
sich „ Ich bin,
der ich sein
will“, wörtlich
übersetzt. Er
ist der
Handelnde, der
wirkmächtig die
Geschichte
bestimmt, aber
er bleibt der
Nichtverfügbare.
Deshalb sprechen
die Juden aus
Ehrfurcht JAHWE,
den Namen
Gottes, nicht
aus, sondern
lesen in der
Schrift
stattdessen
Adonai Herr.
Die Juden haben
noch heute nur
ein „Credo“, das
„Höre, Israel:
der Herr ist
dein einziger
Gott“, in dem
sie diese
Schlüsselszene
ihres und
unseres Glaubens
in Erinnerung
rufen. Wir
Christen sollten
darüber
nachdenken, ob
uns „Gott“ nicht
zu oft und zu
leichtfertig
über die Lippen
kommt.
Das
entscheidende
Ereignis für die
Entwicklung des
Judentums war
die Zerstörung
des Tempels und
die Exilierung
der
Intellektuellen
Israels nach
Babylon. Die
Juden standen
vor der Frage,
wieso ihnen Gott
diese Prüfung
auferlegte und
warum sie im
Exil, in der
Fremde, seien.
Sie hatten ihre
Schriften
mitgebracht und
nun Zeit zum
Nachdenken. Um
in der Fremde
ihren Glauben zu
bewahren, wurden
fleißig die
Schriften
gelesen, neu
gedeutet und
redaktionell
erweitert. Die
Tora, die fünf
Bücher Mose,
entstand als die
Basis des
Jüdischen
Glaubens bis
heute. Das Lesen
und Ausdeuten
der Schriften,
für die jeder
selbst
verantwortlich
ist, setzte
voraus, dass man
lesen und
schreiben
konnte. Deshalb
entwickelte sich
die Schulpflicht
für Jungen ab
drei Jahren (!),
die seit der
Makkabäerzeit
für jeden
jüdischen Jungen
verpflichtend
wurde. Deshalb
konnte Jesus wie
alle Juden
selbstverständlich
lesen und
schreiben. Jesus
stammte übrigens
nicht aus armen
Verhältnissen.
Josef war
Handwerker,
Zimmermann, was
damals hieß,
dass er mit
seinem Betrieb
Häuser entwarf
und baute. Die
Leute, die die
eigentliche
Arbeit
verrichteten,
waren die
Tagelöhner.
In der Hoffnung,
dass auch wieder
bessere Zeiten
anbrächen, wird
in Babylon von
den Gelehrten
ein
messianischer
Geschichtsentwurf
entwickelt, der
die Hoffnung auf
eine „heile“
Welt am Ende der
Zeiten zum
Ausdruck bringt.
Genau diese
messianische
Endzeiterwartung
bildet den
Hintergrund für
die Botschaft
Jesu und das
Denken der
frühen
christlichen/jüdischen
Gemeinden.
Da der Tempel
zerstört war und
kein
Opfergottesdienst
mehr möglich war
– die Priester
gab es zwar
noch, aber sie
waren
arbeitslos,
entwickelten
sich die
Synagogen mit
ihren neuen
Gottesdienstformen,
die Vorbild für
unsere heutigen
Wortgottesdienste
wurden. Diese
waren und sind
die Heimstätte
für das Judentum
bis in unsere
Zeit. In allen
größeren Städten
gab es Synagogen
und jüdische
Gemeinden.
Selbst die
zweite
Zerstörung des
Tempels durch
die Römer mit
der Vernichtung
Jerusalems (70
n. Chr.) und die
endgültige
Vertreibung aus
Judäa als
vernichtendem
Ergebnis des Bar
Kochba Aufstands
(135 n.Chr.)
konnten deshalb
das Judentum
nicht
auslöschen.
Erst nach dem
Bar Kochba
Aufstand
trennten sich
endgültig die
Wege der
jüdischen und
christlichen
Gemeinden. Bis
dahin hielten
die christlichen
Gemeinden zwar
eigene
Gottesdienste
ab, gingen aber
auch noch zum
Gebet in die
Synagoge. Das
erklärt auch,
dass große Teile
des heutigen
Wortgottesdienstes
die Herkunft aus
dem
Synagogengottesdienst
nicht verleugnen
können.
Die Zerstörung
des Tempels war
das endgültige
Scheitern der
messianischen,
eschatologischen
Idee. Beide,
Juden wie
Christen, waren
jetzt darauf
angewiesen, ihre
mündlichen
Traditionen
schriftlich zu
fixieren. So
entstanden fast
gleichzeitg die
Evangelien und
die ersten
Niederschriften
des Talmud.
Gern wird der
christliche Gott
der Liebe dem
strafenden Gott
des Alten
Testaments
gegenübergestellt.
Auch diese
Vorstellung
entlarvte Dr.
Kauffeldt als
Vorurteil, indem
er anhand der
Sozialgesetzgebung
in der Tora
zeigte, dass das
Gebot der
Fremden- und
Nächstenliebe
nicht erst von
Jesus Christus
aufgestellt
wurde, sondern
bereits in der
Tora, in
Levitikus 19, 33
-34, steht.
Nach dem
gemeinsamen
Gottesdienst am
Samstagabend
sahen wir uns
den Film „Yentl“
mit Barbara
Streisand an.
Eine
intelligente
junge Frau zu
Beginn des 20.
Jahrhunderts,
die gerne an
einer Jeschiwa,
einer jüdischen
Talmudhochschule,
studieren
möchte, muss
sich als Mann
verkleiden, um
überhaupt zum
Studium
zugelassen zu
werden. Der
Film zeigt
anschaulich, wie
Lehrer und
Schüler im
Streitgespräch
lernen. Da es
keine Autorität
, kein Lehramt,
gibt, muss die
Güte der
Argumente
entscheiden.
Diese
Streitkultur und
das frühe Lernen
waren die
Grundlage für
die
wissenschaftlichen
Erfolge
jüdischer
Gelehrter im 20.
Jh. Anhand des
Films erläuterte
Dr. Kauffeldt
auch die
Kleidervorschriften,
die Rolle der
Frau, die
Entstehung des
Zionismus und
des modernen
Staates Israel.



Es war ein
spannendes und
sehr
informatives
Wochenende, das
neugierig
gemacht hat.
M. Wehner
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