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Schon lange
reifte der Plan
nach draußen zu
gehen, um uns
öffentlich neun
Tage vor
Pfingsten zum
gemeinschaftlichen
ökumenischen
Gebet zu treffen
und anderen die
Möglichkeit zu
geben, ganz
zwanglos und
unverbindlich
dazu zu stoßen.
Als
Versammlungsorte
wurden alte
spirituelle
Orte, Feldkreuze
zwischen Nieder-
und Oberwalluf,
die
Marienkapelle,
kath. und evang.
Kirche gewählt.
Schön war es zu
erleben, dass
die Gebetsabende
stets gut
besucht waren.
Wie die Jünger
sich zu Beginn
der
Apostelgeschichte
mit Maria und
den Frauen zum
Gebet
versammelten,
wollten auch wir
im gemeinsamen
Singen und
Beten, unseren
Glauben und
unsere Einheit
stärken, die
gemeinsame
Verbindung und
Mitte in Jesus
Christus spüren
und um die Kraft
des Geistes
Gottes bitten.
Das gemeinsame
Schriftlesen und
Beten kann die
Herausforderungen
des Alltags in
einem anderen
Licht sehen
lassen. Entdecke
den roten Faden
deines Lebens,
frage dich, ob
da vielleicht
noch jemand
wirkt. Jesus
verheißt seinen
Jüngern einen
Beistand, den
sie in sich
selbst und in
ihrer
Gemeinschaft
erfahren werden.
Da ist etwas,
das unsere
Gemeinschaft
durch die
Jahrtausende
trägt trotz
allen
Unstimmigkeiten
und Spaltungen
und auch jeden
Einzelnen in
seinem Leben.
Die Kirche nennt
es den „Heiligen
Geist“. Aus dem
Liturgieausschuss
Entdecke den
roten Faden
deines Lebens in
Stationen mit
Texten aus dem
Neuen Testament,
an denen vom
Heiligen Geist
die Rede ist
1.
Lk 3, 21-23a Es
beginnt mit Jesu
Taufe durch
Johannes, bei
dem sich der
Himmel öffnet
und eine Stimme
ertönt: Dies ist
mein geliebter
Sohn, an ihm
habe ich mein
Wohlgefallen.
Wir können
darauf
vertrauen, dass
dies für jeden
von uns gilt.
Wir sind von
Gott geliebt und
wertvoll für
ihn.
2.
Lk 4,1-13 Der
Geist Gottes
führt Jesus 40
Tage durch die
Wüste, er wird
herausgefordert
und verwirrt.
Jesus besiegt
das alles
schlicht mit
Worten aus der
Bibel, mit
einfachen Worten
seines gläubigen
Alltagslebens,
nicht mit
inneren
Diskussionen.
3.
Lk 4, 14-21 Beim
ersten Auftreten
in Galliläa
betont Jesus, er
ist zu denen
gekommen, die
bedürftig sind
an Leib und
Seele, die sich
nicht selber
helfen können
und zu denen,
die religiös und
sittlich ins
Abseits geraten
sind. Wie weit
ist man selbst
davon noch
entfernt? Das
kann jedem
passieren, auf
einmal steht man
„draußen“
4.
Lk 10, 17a.21-24
Jesus freut sich
über die
Menschen, die
vom Geheimnis
des Reiches
Gottes ergriffen
worden sind und
dankt dem Vater
dafür. Zu den
Jüngern sagt er:
Freut euch nicht
über euren
Erfolg und eure
Anerkennung,
sondern darüber,
dass ihr selbst
von Gott
angenommen seid.
(nach Paulus:
berufen seid.)
5.
Apg 1, 5-8 Jesus
verheißt den
Jüngern den
Heiligen Geist.
Der Auftrag Jesu
wird zu ihrem
Auftrag und zu
unserem. Wir
können Zeugen
der Botschaft
Jesu sein.
Überall will der
Geist Gottes
seine Wirkung
entfalten.
Lassen wir es
zu, dass er
durch uns wirken
kann. Leben wir
das, was wir von
der Botschaft
verstanden
haben, aber
leben wir es!
6.
Apg 2, 1-8.11b.
Das
„Pfingstereignis“
bestand darin:
„Jeder hörte die
Apostel in
seiner Sprache
sprechen“. Sie
konnten die
Botschaft
verständlich
machen.
Irgendwie
klappt´s! Gott
selbst bringt
sich zur Sprache
durch die
Menschen.
7.
Röm 8, 22-28
Paulus schreibt
über die
Hoffnung auf
Erlösung der
Welt, die in
Geburtswehen
liegt und
stöhnt. Der
Geist tritt für
alle ein, die
auf Erlösung
hoffen und deren
Beten verstummt
ist. Gott führt
bei denen, die
ihn lieben alles
zum Guten.
8.
1 Kor 12, 3-13
Paulus schreibt
über den einen
Geist und die
vielen Gaben.
Verschiedenheit
darf nicht zu
Misstrauen und
Spaltung führen.
Wie schön ist
es, wenn man
alles wie Paulus
mit einem weiten
Herzen gelten
lassen kann,
solange gilt:
Unser Herr ist
Jesus Christus!
Vielfalt leben,
Uneinigkeit
beklagen! Wir
sind nicht in
allem einig,
aber doch eins
und verbunden in
Jesus Christus.
Bitten wir nicht
nur um ein
liebevolles
Verständnis
füreinander,
sondern
versuchen wir es
zu leben!
9.
Joh 14, 15-20
Jesus verheißt
seinen Jüngern:
Ich werde euch
einen Beistand
geben. Habt
keine Angst, ihr
seid nicht
allein! Ihr
werdet ihn in
euch selbst und
in eurer
Gemeinschaft
erfahren. Wir
bleiben
miteinander
verbunden! Ihr
seid nicht als
Knechte berufen,
sondern als
Freunde.
Eingebunden in
das Geheimnis
Gottes mit einem
einzigen
Auftrag: Zeugnis
zu geben von der
Liebe Gottes zu
den Menschen.
Ökumenischer Gottesdienst in Johanniskirchenruine:
Christi
Himmelfahrt:
Bewahrt die
Einheit 21.05.08
Bei schönem
Wetter trafen
sich
evangelische und
katholische
Gemeindemitglieder
zum ökumenischen
Himmelfahrt-
Festgottesdienst
auf dem Gelände
der alten
Johanneskirchenruine.
Musikalisch
wurde er von
Johannes
Prätorius und
Kerry Bonnage
gestaltet. Die
liturgische
Gestaltung lag
bei Pfr. Senft
und Pfr. Feilen,
an der in diesem
Jahr leider
keine
Gemeindemitglieder
beteiligt waren.
Pfr.Feilen hielt
die Ansprache.
Der Predigttext
war dem
Epheserbrief
entnommen.
Pfr. Feilen
möchte ins
Gespräch kommen,
über das, was
uns trennt und
das, was uns
verbindet. Dabei
stellte er
heraus, dass
beide
Konfessionen ihr
Recht und ihre
Gefahren haben.
Während der
Katholizismus
dazu neigt, das
Geheimnis des
Glaubens zu
ritualisieren,
fehlt es dem
Protestantismus
an Konkretheit.
Für Paulus ist
es wichtig, die
Einheit zu
wahren, die für
ihn schon da
ist: ein Glaube,
eine Taufe, ein
Gott und Vater
und eine
Hoffnung. Aber
wie es bei
Kindern eines
Vaters ist, es
kommt zu
Geschwisterstreit,
und das nicht
nur in der
Ökumene!
Unterschiedliche
persönliche
Begabungen und
Ansichten können
herausfordernde
Geschenke sein!
Hören wir dazu
Paulus und wie
schön es bei ihm
klingt: „Führt
euer Leben…in
Sanftmut und
Geduld. Ertragt
einander in
Liebe!“ Paulus
geht es um einen
fairen
Umgangsstil, mit
dem Ziel sich zu
einigen. Leben
wir also unsere
Vielfalt, die
das Leben
interessant
macht und sehen
wir unsere
Unterschiede als
Reichtum an in
dem Wissen, dass
wir aus
derselben Quelle
schöpfen und
schon längst
eins sind.
Der
Festgottesdienst
ging in ein
gemütliches
Beisammensein
über, dessen
kulinarische
Höhepunkte fair
gehandelte
Limonade,
heimische
Weinsorten und
Spießbraten
waren.
Ökumenischer
Weltgebetstag
der Frauen
im
Pastoralen
Raum: Viele
sind wir,
doch eins in
Christus
6.3.09
Am 6. März 2009
fand in der
Heilandskirche
der 60.
Weltgebetstag
der Frauen
statt.
„Informiert
beten – betend
handeln“ heißt
das Motto der
Bewegung. In
einer
Gebetskette rund
um die Welt
wussten wir uns
mit vielen
anderen Menschen
an diesem Abend
verbunden.
Papua-Neuguinea
stand im
Mittelpunkt –
ein Land, das am
anderen Ende der
Erde, im
Südpazifik
liegt, für uns
ein paradiesisch
erscheinender
Ort mit
tropischen
Palmen und
Stränden. - Die
Menschen aber –
muten sich mir
fremd an in
ihrem Aussehen,
ihrer Kleidung,
in ihren Hütten,
mit ihren
Traditionen und
ihrer Musik.
Umso mehr
staunte ich, die
geistige
Verbundenheit zu
spüren in dem
Pauluswort Röm.
12, 4–13. „Wir,
die vielen,
sind
ein Leib, eine
Familie und
gehören als
Glieder
zueinander- eine
biblische
Zusage, die
aktuelle
Bedeutung
gewinnt, wenn es
darum geht,
schmerzhafte
Verschiedenheit,
Getrenntsein und
Spannungen in
einer
Gemeinschaft zu
überwinden.
Was Paulus
schreibt, trifft
uns im Herzen.
Sein Wort ruft
uns auf, unsere
verschiedenen
Begabungen als
Reichtum zu
sehen und
miteinander zu
teilen. Er
ermahnt uns,
Konkurrenz und
Neid zu
überwinden,
einander zu
fördern und zu
ermutigen.
Christliches
Gemeinschaftsbewußtsein
zeigt sich in
der Sorge
füreinander, in
Solidarität und
Einheit im
Glauben.
Wie viele
verschiedene
Begabungen und
Talente es in
Walluf gibt,
konnten wir bei
der Aktion
feststellen, die
unser
„Fadenkreuz“ bis
zum Rand füllte.
Könnte dieser
Reichtum unsere
Gemeinden mit
neuem Leben
erfüllen?
Die Frauen von
Papua-Neuguinea
geben uns ein
Beispiel dafür,
wie sie durch
friedliche
Zusammenarbeit
ihren
Bürgerkrieg
beenden konnten.
Angesichts
vieler sozialer
Spannungen auch
für uns ein
überlebenswichtiges
Hoffnungszeichen,
was man alles
erreichen kann,
im Glauben an
die eigenen
Fähigkeiten,
christlichem
Gemeinschaftsbewußtsein
und Vertrauen in
einen
befreienden
Gott.
Ziel des WGT ist
u.a. die
finanzielle
Unterstützung
von
Frauenprojekten
in der ganzen
Welt, die die
Frauen bestärken
soll, ihren
eigenen Weg zu
gehen und aktiv
an der
Verbesserung
ihrer
Lebensumstände
zu arbeiten.
Als Kollekte
kamen 438,20 EUR
zusammen.
Nach dem
Gottesdienst
versammelten
sich die
GottesdienstteilnehmerInnen
im evangelischen
Gemeindehaus.
bei
kulinarischen
Köstlichkeiten
zu einer
Information über
Land und Leute
Ökumenischer Gottesdienst in Johanniskirchenruine am 01.05.08
Nach zwei Regenjahren konnte wieder
der ökumenische
Gottesdienst vor
der wundervollen
Kulisse der
Johanneskirchenruine
gefeiert
werden. In
diesem Jahr
hatte die
katholische
Gemeinde die
Aufgabe, für die
Vorbereitungen
zu sorgen. Wie
in einem Treffen
zwischen dem
Kirchenvorstand
und dem
Pfarrgemeinderat
im letzten Jahr
besprochen,
wurde eine
gemeinsame
Vorbereitung
gewünscht.
Unter
tatkräftiger
gemeinsamer
Mithilfe bei der
Aufstellung der
Bänke konnte der
Gottesdienst
beginnen.

Der
Gottesdienst
wurde von
Pfarrer Ralf
Feilen und
Pfarrer Ralph Senft gestaltet.
„Was schaut ihr
jammernd und
klagend in den
Himmel, ihr
Männer und
Frauen aus
Walluf,
konzentriert
euch auf die
Erde und wartet
auf euren
Beistand“,
sprach Pfarrer Senft in seiner
Predigt. Dies
nahm der vor
zwei Jahren
gegründeten
Taizé-Chor
Walluf ( s.
website www.st-johannes-walluf.de
unter der
Gruppierung
Taizé) in ihrem
Lied „Veni
creator spiritus“
wieder auf. An
der Gestaltung
des
Gottesdienstes
wirkte
zusätzlich das
Bläserquartett
aus Eltville
mit. Auch wenn
es noch recht
kühl war, so war
es wieder ein
gelungener
Gottesdienst mit
einem
gemütlichen
Ausklang im
Gemäuer der
Johanneskirchenruine,
in dem
Spießbraten und
Würstchen
zusammen mit
Sekt, Wein und
anderen
Getränken
gereicht wurden.
Übrigens 1913
fiel Christi
Himmelfahrt das
letzte Mal auf
den Feiertag des
1.Mai und wird
erst wieder im
Jahr 2160 der
Fall sein.
Ökumenischer
Weltgebetstag
der Frauen im
pastoralen
Raum
Gottes Weisheit
schenkt neues
Verstehen
Wie
jedes Jahr am
ersten Freitag
im März feiern
wir in über 170
Ländern den
ökumenischen
Gottesdienst zum
Weltgebetstag
der Frauen.
Dieses Jahr
wurde der
Gottesdienst von
Frauen aus
Guyana
gestaltet. Der
Name Guyana ist
ein indigenes
Wort, das „Land
der vielen
Wasser“
bedeutet. Das
Land liegt an
der Nordküste
Südamerikas; es
grenzt im Westen
an Venezuela, im
Osten an Surinam
und im Norden an
Brasilien und
besteht zu 80%
aus tropischem
Regenwald. Es
ist das einzige
südamerikanische
Land, dessen
Amtssprache
Englisch ist.
Guyana wird oft
als das „Land
der sechs
Völker“
bezeichnet. Die
größte ethnische
Gruppen sind die
Inder,
Nachfahren von
Vertragsarbeitern
aus Indien,
gefolgt von den
Afroamerikanern,
Nachfahren von
ehemaligen
Sklaven aus
Westafrika. Weitere
ethnische
Gruppen sind
Chinesen,
Portugiesen,
Europäer und die
indigenen
Völker. Mit dem
Thema „Gottes
Weisheit schenkt
neues Verstehen“
des diesjährigen
Weltgebetstages
verbinden die
Frauen aus
Guyana viele
Hoffnungen: ein
friedliches
Zusammenleben
der
verschiedenen
Bevölkerungsgruppen
ihres
multiethnischen
Landes,
Befreiung aus
Armut und Gewalt
und wachsende
Zukunftsperspektiven
gerade auch für
junge Menschen
in ihrem Land.
Sie sehen sich –
wie die
biblische
Gestalt des Hiob
– in einer
Situation, in
der die Klage
und das
Gottvertrauen im
wahrsten Sinn
des Wortes
notwendig ist.
So bestärken sie
einander und uns
auch mit der
biblischen
Erzählung des
Besuchs Jesu bei
Martha und
Maria: Wie diese
Frauen sollen
alle Menschen
Hörende und
Handelnde sein.
Wir – die Frauen
des Pastoralen
Raumes
Wallufthal und
der
Heilandsgemeinde
– laden ein zum
Gottesdienst am
7. März 2008
um 18 Uhr in
die katholische
Kirche in
Niederwalluf.
Anschließend
möchten wir bei
einem geselligen
Beisammensein im
Pfarrzentrum
über Land und
Leute
informieren.
Ökumenischer
Weltgebetstag
der Frauen im
pastoralen
Raum
Der
diesjährige
Weltgebetstag
zeigte wieder in
eindrucksvoller
Weise, dass die
Ökumene an der
Basis manchmal
weiter ist als
an der Spitze
der Kirchen.
70-80
Christinnen und
Christen der
Evangelischen
Heilandsgemeinde
und des
Pastoralen
Raumes Walluf
waren der
Einladung zum
diesjährigen
Weltgebetstag in
die
Oberwallufer
Kirche gefolgt.

Der Altar war
festlich
geschmückt mit
Orchideen und
Maiskolben, den
Blumen und
Früchten des
Landes Paraguay.
Das Motto des
Gottesdienstes
„Unter Gottes
Zelt vereint“
wurde durch ein
kleines
Stoffzelt aus
blauen Tüchern
symbolisiert und
auch in einem
Liedtext Paul
Gerhardts
zitiert.
Temperamentvolle
lateinamerikanische
Musik stimmte in
die Liturgie
ein.
Frau Irma
Rheinberger
begrüßte als
Oberwallufer
Gastgeberin die
Besucher,
darunter Pfarrer
Bohnert, der aus
Paraguay stammt.
Die Frauen des
ökumenischen
Vorbereitungsteams
trugen die
Gebetstexte vor.
Meditative
Harfenmusik aus
dem
lateinamerikanischen
Land verband die
einzelnen
Abschnitte der
Liturgie. Die
Gemeinde betete
gemeinsam des
Vaterunser und
sang Lieder aus
Paraguay und
traditionelle
Choräle, die
Marianne
Perplies an der
Orgel
begleitete.
Nach dem
Gottesdienst
versammelten
sich die Gäste
im Pfarrheim zum
geselligen
Beisammensein
mit Matetee und
kleinen
landestypischen
Erfrischungen.

Eine Diaschau,
von Frau Margit
Wehner
vorbereitet und
von Pfarrer
Bohnert sehr
lebendig mit
persönlichen
Schilderungen
ergänzt, brachte
uns Land und
Leute von
Paraguay näher.


An einem
kleinen
Verkaufsstand
des Wallufer
Weltladens
konnte man Waren
aus Paraguay
erwerben.
Der
Weltgebetstag
ermöglichte es
uns, die
Verbundenheit
mit den Christen
auf der ganzen
Welt und mit den
einzelnen
Konfessionen zu
erleben.
U. Müller-Mack
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