|
Geistlicher
Tag: Vom
Dornbusch
ins gelobte
Land
„Ich bin der `Ich-bin-da´,
sagt Gott dem
Mose am
brennenden
Dornbusch, dies
sei sein Name.
Und dieser Name
hat es in sich,
denn in der
Geschichte des
Volkes Israels
zeigt sich ein
neuer Gott,
einer der nicht
hier oder an
anderer Stelle
zu finden ist,
sondern einer,
der einfach da
ist, für und mit
den Menschen.
Diese Begegnung
stand am Anfang
des geistlichen
Tages, zu dem
sich der
Familienkreis
II mit
Begleitung von
Thomas Weinert
in Rauenthal
eingefunden
hatte.

„Wie bin ich
Gott denn in
meinem Leben
begegnet, wie
erfahre ich
ihn?“ Die
Antworten auf
diese Frage
durch
persönliche
Erfahrungen
erwiesen sich
als Bereicherung
für alle.
Während der eine
in einer ganz
persönlichen
Begegnung mit
jemanden Gott
erfährt, sieht
eine andere Gott
in der Schönheit
der Schöpfung
und eine weitere
Erfahrung
erzählt von der
Begegnung mit
Gott in der
Begeisterung
einer
Gemeinschaft
für ihn.
Mit zwei
gemalten Figuren
sollte dann
jede/r
versuchen, ihre/
seine Beziehung
mit Gott ins
Bild zu bringen.
Das ist kein
Kinderspiel,
zumal dann
nicht, wenn der
Endpunkt der
Linie einer
gemalten Figur
wieder auf den
Ausgangspunkt
treffen muss.
Wie sieht das
also aus mit
Gott und mir?
Am Ende der
Geschichte mit
Mose kommen die
Kundschafter aus
dem Land der
Verheißung
zurück, sie
tragen an einer
Stange eine
große Traube.
Diese
symbolisiert die
Fülle des Lebens
im gelobten
Land.
Daran anknüpfend
schloss der
geistliche Tag
mit dem Blick
ins gelobte
Land: Wie sehen
meine
persönlichen
Sehnsüchte,
Wünsche, Träume
und Visionen
aus?
Eine Betrachtung
von Marc
Chagalls Bild „Mose
am brennenden
Dornbusch“,
sowie Lieder und
Gebete
vertieften die
Eindrücke dieses
Tages. Und dann
gab es noch
diese
mittägliche
Einkehr im
„Antoniushof“,
mit einem
üppigen und
wohlschmeckenden
Essen. Das hatte
auch mit dem
gelobten Land zu
tun.
|